Train Tracks ist ein Blog über nachhaltiges Reisen mit der Eisenbahn.

Du findest hier Tipps, Infos und Inspiration für deine Zugreise durch Europa. Mit Liebe recherchiert und geschrieben von Enthusiasten. Denn wir sind überzeugt: Wer langsam reist, erlebt mehr.

Unser Herz schlägt besonders für Nachtzüge und Speisewagen. Genussvoll reisen, entspannt ans Ziel kommen und dabei das Klima schonen – wie großartig ist das? Wir sind darum ständig im Schlaf- und Liegewagen auf Europas Schienen unterwegs und futtern uns durch die rollenden Restaurants. Auf Train Tracks teilen wir unsere Erfahrungen mit dir. Authentisch und unabhängig.

Wer schreibt hier?

Sebastian Autor Train Tracks

Der Autor dieser Zeilen in seinem natürlichen Habitat

Hallo, ich bin Sebastian, und ich liebe die Eisenbahn. Das war eigentlich schon immer so. Schuld ist vermutlich mein Opa. In einer Zeit, als Schranken noch von Hand gekurbelt wurden, tat er treu seinen Dienst bei der Bundesbahn.

Lego-Zug mit acht, Modellbahn mit elf, die erste große Zugreise nach England mit 14 – das waren Stationen meiner Kindheit. Doch dann kam etwas, was meine Beziehung zur Eisenbahn ins Wanken brachte: die Pubertät. Andere Dinge standen nun im Vordergrund.

Jahre später stolperte ich über eine Doku im Fernsehen. Darin sah ich Josef, den Koch vom ungarischen Speisewagen. Umringt von Töpfen und Pfannen stand er in einer winzigen Küche und brutzelte sein Gulasch. Vor dem Fenster zog unterdessen die Landschaft zwischen Budapest, Bratislava und Prag vorbei. Es war um mich geschehen, das wollte ich auch erleben!

Mit Ende zwanzig machte mich also zum ersten Mal auf den Weg ins östliche Mitteleuropa. Ich fuhr im Speisewagen durch Tschechien, lernte die Slowakei kennen – und ja, auch das frisch gekochte Gulasch mit Nockerln. Bald darauf kamen die ersten Fahrten im Nachtzug dazu. Spätestens jetzt ließ mich die Romantik des Reisens nicht mehr los.

Mein bislang größtes Abenteuer erlebte im hohen Norden. Mit einem Interrail-Ticket in der Tasche machte ich mich Anfang 2017 auf nach Skandinavien. Das Ziel: Einmal mit dem Zug über den Polarkreis – und das bei Eis und Schnee! Die Route führte mich in sechs Wochen und über 17.000 Kilometer durch Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen. Über meine Erlebnisse habe ich auf WinterRail gebloggt.

Als ich zurückkam, war mir schnell klar: Ich möchte weiter reisen und weiter darüber schreiben. Im Dezember 2017 habe ich darum Train Tracks ins Leben gerufen. Die Arbeit am Blog macht mir große Freude und ist eine schöne Abwechslung zu meinem Job als Physiker.

Gastautoren

Anders als die meisten Reiseblogs ist Train Tracks keine One-Man-Show. Einzigartig wird das Projekt durch unsere Gastautoren. Du hast auch Lust, für uns zu schreiben? Dann melde dich noch heute!

Tom

Tom

Ist ein Eisenbahner mit Herz, den der Zug auch nach Feierabend nicht loslässt. Versteht es wie kein zweiter, die Romantik des Reisens in Worte zu fassen.

Bernhard

Bernhard

Liebt die langsame Art des Reisens durch Europa und hat in den letzten Jahren die Nachtzüge für sich entdeckt. Ansonsten entwickelt er Software, vorwiegend für Linux.

Karsten

Karsten

Ist Redakteur bei einer Nachrichtenagentur und betreibt privat einen deutsch-russischen Reiseblog. Das durch Verzicht auf ein Auto gesparte Geld gibt seine Familie meistens für weite Zugreisen gleich wieder aus.

Niels

Niels

Hat als Wissenschaftler in Deutschland, der Schweiz, Italien, Dänemark und Österreich gelebt, und sich dabei vom „Frequent Flyer“ zum Nachtzug-Fan entwickelt. Bloggt über klimafreundliches Reisen.

Isaak

Isaak

Mag Städte und die weite Welt, besonders dann, wenn sie mit dem Zug erreichbar sind. Solche Reisen sind auch hilfreich für seinen Job als Raumplaner und Stadtforscher, um Städte und deren Entwicklung zu verstehen.

Dagmar

Dagmar

Reist beruflich wie privat am liebsten mit der Eisenbahn. Ihre nostalgische Seite lebt sie als Museumführerin und Hobbyschaffnerin in einem Eisenbahnmuseum aus.

Fips

Fips

War schon seit der Kindheit begeistert von Eisenbahnen und weiß seit einem Auslandsjahr in Sofia die Zeit besonders in den Zügen Osteuropas nicht nur zu nutzen, sondern auch zu genießen.